LÖSUNGSVORSCHLÄGE
FALLSTUDIE KOSTEN REDUZIEREN
Nach einer ersten Ideenfindung, z.B. eine automatisierte Einspann- und Lagervorrichtung, eine hocheffiziente Wasserschneidmaschine mit automatisierter Teileauswurfvorrichtung und Packmittelversorgung, umfasst zwar Investitionen, die jedoch bis zu 50% förderungsfähig sind. Das freigesetzte Personal kann für wenig Geld für anderweitige Montagen umgeschult werden, was die Fertigungskapazitäten erhöht...
Weitere Gespräche und Messungen ergeben, dass die Anteiligen Energiekosten ca. 30% betragen. Davon 10% für Wärme, und Licht. Mit energieeffizienter LED-Beleuchtung, Wärmestrahlplatten und Solar, können die Fertigungsteile günstiger angeboten werden, auch diese Investitionen, sowie die Beratung sind förderungsfähig...
Die Umstellung auf neue Technologien ermöglicht dem Unternehmer die Fertigung anderer Bauteile, welche chargenabhängig und vollautomatisiert mittels CNC aus den CAD Daten generiert werden kann. Ein PLM-System sorgt dabei für die Datensicherheit unterschiedlicher Variationen...
Neue Bauteile können in das Produktportfolio aufgenommen werden, die beispielsweise aus Kohlefaser-Verbundwerkstoffen gefertigt sind. Die neue Wasserschneidmaschine schneidet exakter, als mechanische Trennverfahren, ohne Späne zu erzeugen. Die Anbindung von Prozesswasser stellt kein Problem dar. Eine Anbindung an das ERP-System stellt die nachfrageorientierte Mengenmeldung sicher, sodass Schnittstellen reduziert werden. Freie Stellflächen werden vermietet, ein fahrerloses Transportfahrzeug liefert die Teile von A nach B und übergibt diese einer Aufnahmestation für die Schweißstationen, hierfür wäre jedoch eine höhere Stückzahl erforderlich. Die Amortisationszeit beträgt 5 Jahre, die CO2-Einsparungen können um 30% reduziert werden, die Durchlaufzeit verkürzt sich um 20%...
Da Kosteneinsparprojekte oftmals mit geringeren Budgets ""bestraft" werden, wäre eine ganz einfache Erweiterung bestehender Budgetierungsmodelle möglich, z.B. "Green Leasing", um den Cash-Flow nicht zu sehr zu belasten und als Profitcenter, zusätzliche Finanzmittel für neue Technologien bereitzustellen...
Die verlängerte Werkbank kann sich so vorn herum zu einem Lohn-Herstellungsbetrieb entwickeln...
FALLSTUDIE UMSÄTZE STEIGERN
Erste Ideen wären, dass die Montageteile aus einem alternativen Material gefertigt werden könnten (Kunststoff). Der gesamte Montageprozess könnte mittels Steckverbindungen verkürzt werden, der Transport wäre wegen der Gewichtsersparnis wesentlich kostengünstiger... Die Beauftragung einer Studie zum Thema Biegetechnik wäre vorteilhaft, um aufwendige Schweißverbindungen zu reduzieren.
Die Befragung der Vertriebsmitarbeiter brachte erste Erkenntnisse, dass das Produkt zwar einfach und kostengünstig sein, jedoch bestehen Schwierigkeiten, dass die Vorteile gegenüber Wettbewerbern vermittelt werden können. Hierfür könnte eine Marketing App hilfreich sein, um unterschiedliche Arientierungsvarianten vorzustellen.
Stoßen die Vorschläge auf taube Ohren, hilft in solchen Fällend, außer es bestehen Bestrebungen einer Diversifikationsstrategie, um sich ein weiteres Standbein aufzubauen.